26.03.2025
Ein Bakterium spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Rheuma.
In den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass bestimmte Bakterien in der Mundhöhle nicht nur Karies oder Parodontitis verursachen können, sondern auch das Risiko für rheumatoide Arthritis erhöhen. Insbesondere das Bakterium Porphyromonas gingivalis, das häufig mit entzündlichen Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis in Verbindung gebracht wird, scheint eine Schlüsselrolle in der Entstehung dieser chronischen Erkrankung zu spielen.
Entzündungen und der Zusammenhang mit Gelenken
Es ist bekannt, dass die rheumatoide Arthritis durch chronische Entzündungen gekennzeichnet ist, die vor allem die Gelenke betreffen und zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen führen. Entzündungen im Mund durch Parodontitis können demnach das Immunsystem überlasten und die Entwicklung von entzündlichen Prozessen in den Gelenken fördern. Studien haben belegt, dass Patienten mit einer Parodontitis ein signifikant höheres Risiko haben, an rheumatoider Arthritis zu erkranken oder dass bestehende Symptome verschärft werden.
Der Weg zur Prävention
Um der Entstehung von Rheuma durch Mundbakterien vorzubeugen, lohnt sich schon bei Mundhygiene anzusetzen. Regelmäßiges Zähneputzen, Zahnseide und der Einsatz einer Mundspülung helfen dabei, schädliche Bakterien zu reduzieren. Ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt zur professionellen Zahnreinigung sorgt dafür, dass Ablagerungen entfernt werden, die Bakterien ein Zuhause bieten könnten. Wir unterstützen Sie in unserer Zahnarztpraxis in Witzenhausen gerne bei Ihren individuellen Prophylaxe Maßnahmen – mit unseren schonenden Zahnreinigungen oder einem individuellen Mundhygiene-Coaching.
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